Nach dem Urteil des spanischen Gerichtshofes vom 19.02.2018: Auch schweizer Bürger dürfen Erbschafts- und Schenkungssteuer auf Mallorca nicht mehr benachteiligt werden.

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Dieses Urteil des Tribunal Supremo hat namentlich für Angehörige von EU- Drittländern, wie der Schweiz, erhebliche, in Sachen Erbschafts- und Schenkungssteuern, positive Auswirkungen.

Dies gilt insbesondere für schweizer Familien mit Immobilieneigentum auf Mallorca.

Die Erbschaftssteuer ist aktuell ebenso auf 1 % reduziert wie die entsprechende Schenkung unter Pflichteilsverzicht an Kinder und Enkelkinder.

Da jedoch nach den Wahlen 2019 nun eine entsprechende spanienweite Angleichung der Erbschaft- und Schenkungssteuer auch für Kinder auf höhere Prozentsätze zu erwarten ist liegt es nahe die diesbezügliche für Spanien minimale Besteuerung bei anstehender zeitnahe Generationennachfolge noch in Form der Schenkung unter Pflichtteilsverzich zu nutzen

Ein Kommentar zu “Nach dem Urteil des spanischen Gerichtshofes vom 19.02.2018: Auch schweizer Bürger dürfen Erbschafts- und Schenkungssteuer auf Mallorca nicht mehr benachteiligt werden.

  1. Meine Frau und ich sind nicht resident in Mallorca. Wir sind steuerpflichtig in Deutschland. Unser Sohn ist resident auf Mallorca.
    Wir wollen unserem Sohn unser Haus in Andratx im Wert von € 700.000,- zu Lebzeiten schenken.
    Gilt die 1% Regelung auch für Nichtresidente Schenker ?
    Gelten die € 700.000,- pro Person (kann ein Ehepaar Immobilien im Wert von 1,400.000,- zu 1% versteuern?)
    Besten Dank im voraus für Ihre freundliche Antwort.

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