Punktebewertungssystem könnte den Weg weisen aus der Polemik „Baurecht á la carte“ zwischen Rafael Nadal und dem Bürgermeister von Manacor

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Seit nunmehr 20 Jahre lebe und arbeite ich in Manacor, bin deutscher Nationalität mit mallorquinischer Lebensgefährtin, deutsch-mallorquinischer Familie und fühle mich hier voll integriert.

 

Nun dies vorausgeschickt, bin ich mir gewahr geworden, dass Manacor bis heute keinen Übergang in eine moderne Stadtgestaltung gelungen ist,

weder für die lokale Wirtschaft noch in Form einer menschengerechten Stadtteilgestaltung, wenngleich einige Fortschritte, etwa im Stadtzentrum, erkennbar sind. Ein Besuch in Kopenhagen könnte hier sicher alle Beteiligten weitere Perspektiven eröffnen.

 

Auch scheint es gerade an einer öffentlich-privaten Kooperation zu fehlen,

um spezifische sozialökologische und wirtschaftlich wegweisende Projekte zu realisieren.

So macht es wenig Sinn immer mehr Spielsalons zuzulassen, welche im Endeffekt nur menschliche Miseren hervorbringen.

 

Das Projekt von Rafael Nadal bringt sehr positive Effekte mit sich, ist aber, wie praktisch jedes Projekt, sicher verbesserbar. Empfehlenswert wäre so ein sicherer Zugang für Fahrräder und Elektroroller auf einem eigenen Fahrradweg mit Parkmöglichkeiten. Es könnten Grünzonen intergriert werden, welche für das allgemeine Publikum zugänglich sind.

Mit Fahrrädern und sonstigen Trainingsgeräten im Kraftraum könnte Strom erzeugt werden und diesbezügliche Wettbewerbe organisiert werden. Mir nicht bekannt ist wie das Centre Nadal mit Energie versorgt wird. Jedenfalls empfehlenswert ist, dass nachhaltige Energieversorgungssysteme zum Einsatz kommen.

 

Gesamtheitlich empfiehlt es sich bei kommunalwirtschaftlichen Investitionen ein transparentes Punktsystem zur Anwendung zu bringen, welches zur objektiven Entscheidungsfindung beiträgt,

ob ein neuer Projektvorschlag umgesetzt wird oder nicht.

Ich gehe hier mal davon aus, dass keine grösseren Zweifel angebracht sind dass Centre Nadal auch bei Anwendung eines solchen Punktesystems realisiert worden wäre.

 

Angezeigt aus meiner Sicht ist nun für die Zukunft dass Rafael Nadal und die Gemeinde Manacor die aktuelle Polemik in eine exemplarische kontinuierliche Zusammenarbeit überzuführen und gemeinschaftlich jedes Jahr Verbesserungen zum Nutzen der Region und mit Vorbildcharakter, – wünschenswert weltweit -, hier vor Ort umsetzen.

 

Sicherlich benötigt jedes private Investitionsobjekt auch ein wirtschaftlich positives Ergebnis ohne die hier wohl aktuell zur Verfügung stehenden Werbegelder.

 

Die Lösung heisst: Innovative Kooperation statt Konfrontation.

 

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