STRATEGIEEMPFEHLUNGEN ZUM KAUF EINER IMMOBILIE IN SPANIEN

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Der Ankauf einer spanischen Immobilie ist eine finanziell relevante Investition, welche eines angemessenen stratetischen Vorgehens bedarf.

Weder eine spontane Realisierung aus einer Urlaubslaune heraus noch der Versuch einer Bewältigung nach identischen Kriterien wie im eigenen Heimatland sind hier empfehlenswerte Strategievarianten.

Aus unserer langjährigen länderübergreifenden Anwaltserfahrung lassen sich hierzu allerdings im positiven Sinnedie folgenden Strategieelemente ableiten;

  1. Zur ersten Absicherung eines Ankaufsrechtes allenfalls einen Reservierungsvertrag mit sehr geringem Reservierungsbetrag unterzeichnen.
  1. Generell in Spanien bereits rechtsverbindliche private Kaufverträge erst nach anwaltlicher Objektprüfung unterzeichnen.

Die Unterzeichnung kann per email erfolgen.

  1. Die Notarauswahl vom eigenen Käuferanwalt tätigen lassen.

Freundliche Verkäufer- oder Maklerangebote als Verkäuferrepresentanten den Notarvertrag gleich vereinfacht mit vorzubereiten führen regelmässig nicht nur einer für die Käuferseite nachteiligen Vertragsfassung sondern auch zu schnellen Terminierungen ohne adäquate Rechts- und Baurechtsprüfung.

  1. Flexibilität zeigen betreffend den spanienspezifischen Abwicklungsvorgängen.

Die eigene Direktabwicklung mit dem spanischen Notar, – in Deutschland ein üblicher Weg -, ist in Spanien nicht angezeigt.

Der spanische Notar hat keine vergleichbare Funktion einer umfassenden neutralen Parteienberatung entsprechend deren jeweiliger Interessenlage.

Der Parteivertreter ist in Spanien der Rechtsanwalt.

  1. Mitunter sind auch schnelle Entscheidungen erforderlich.

    Manche Restrisiken sind in engeren Zeitschienen nicht vollkommen abklärbar.
    Wird dann hierauf von der Käuferseite inklusive behördlicher Bestätigungen bestanden, wird das Ankaufsobjekt meist an einen anderen Interessenten veräussert.
  1. Einsparversuche bei Beratungskosten führen oft zu hohen Folgekosten.

Beratungskosten respektive Unterschiede bei den Beratungskosten sind, namentlich im Vergleich zur Investitionssumme, eher unbedeutend. Entscheidend ist eine qualitätiv vorausschauende Beratung mit Rechtssicherheit, Steuerminimierung, Einstiegsmöglichkeit in Kontaktnetze mit seriösen Dienstleistern und die Vermeidung von später kostspieligen Fehlinvestitionen.

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